ПРИМІТКИ
[1] Деякі дані подає В. Площанський — Бужеськ і A. Schneider — Miasto Busk. Wenecya polska. Dziennik literacki 1866.
[2] Лист до Редакції, датований з Бережан 12/XII 1926.
[3] Між письмами знаходиться слідуюче запрошення.
Ч. 117. Запрошення.
Просимо П. Тов. Бояна Осипа зі Львова яко учасника на довірочні збори, Русинів академіків, в справі основаня Українсько-руського Університету у Львові, що відбудуть ся в великій сали „Belle Vue“ дня 13. мая 1899 р. о 3½ год. по полудня.
За комітет: М. Галущинський В. Ванчицький Р. Сембратович П. Пурбак
П. Шухевич
Збори сі відбудуться на основі § 2 о зборах; участь в зборах можна брати лиш за оказанєм сего запрошення.
[4] Korrespondenz des Priestergebetvereines in theol. Konvikt zu Innsbruck 1927, 48.
[5] Про се свідчить отсе лист.
Innsbruck, 9. Nov. 05. Euer Hochwürden! Empfangen Sie meinen recht herzlichen und innigen Dank für die grosse Mühe, die Sie auf sich nehmen, um mir bei meiner Arbeit zu helfen. Ich war eben mit der Ausnützung der russischen Autoren, die Sie mir übersetzt haben, beschäftigt und hatte nur den einen Wunsch: wenn ich nur noch ein paar russische Theologen anführen könnte! Da brachte mir Herr Budka den B Germogen und bald kam B. Stephan dazu. Ich hatte grosse Freude; namentlich der letzere hat für mich sehr interessante Sachen, e. g. effectus principalis est sanitas corporalis mit der eigenthümlichen Erklärung. Durch seine Ausführungen über die unctio sanorum hat er mich bestimmt, das betreffende Kapitel umzuarbeiten etc. Das ist mir jetzt vollkommen klar; was dieses Sakrament angeht, ist zwischen uns und den Russen gar keine Differenz von Belang. Wenn auch B. Stephan in theoria für die Salbung der Gesunden eintritt, so muss er doch zugeben, dass die Praxis mit der unsrigen übereinstimmt. Die Ölung am Gründonnerstag konnte man als sacramentale bestehen lassen. Anders ist es mit den Konstantinopolitanern und Hellenen. Die halten das euchelaion für ein Sakrament ebenso der Gesunden wie der Kranken. Wenn mit Gottes Hilfe mein Werk erscheint, wird jedenfalls meine grossartige Kenntnis der russischen Literatur, die ja sonst den lateinischen Theologen ein versiegeltes Geheimnis ist, Aufsehen machen; und wenn dabei etwas Gutes herauskommt, ist es wesentlich Ihr Verdienst, das Ihnen der Herr damit lohnen wolle, dass er Sie einst das ἔγνον ἔλαιον cum pleno fructu et consequenti immediato introitu gloriae empfangen lasse. — Ich denke, der gewaltige Umschwung in Russland wird wohl eine neue Phase in der Geschichte der ruthenischen Kirche einleiten. Möge der Herr alles zum Heile der betreffenden Völker lenken! Wenn Sie doch einige hundert eifrige Priester hinüberschicken könnten! Herr Budka sprach mir einen Zweifel aus, ob Sie noch Zeit finden werden zu den Rigorosen. Darauf sollen Sie, wenn irgend menschenmöglich, nicht verzichten. Sie müssen jedenfalls noch nach Innsbruck kommen, da ich noch manches zu fragen habe. Indem ich Euer Hochwürden nochmals bestens danke und Ihnen Gottes reichsten Segen zu Ihrem Wirken im Seminar wünsche, verbleibe ich Ihr Diener in Herrn Joseph Kern S. J. Замітне, що і проф. Керн і еп. Боцян не одержали тайни єлеопомазання за життя. Еп. Боянови уділив я її за годину, бо не було вже познак життя.
[6] Як свідчить наведений лист стояв він в звязку з відомим французьким літургистом і орієнталістом о. Пл. де Местром.
ICXC. Rom, den 22-ten Dez. 1909. Euer Hochwürden, Hochgeehrter Pater!
Voriges Jahr haben Sie sich freundlichst angeboten die Slavische Literatur über die Byzantinischen Liturgien mitzuteilen.
Da ich selbst sie ein wenig kenne und ziemlich viel Material darüber gesammelt habe, wird es nicht notwendig sein vollständig zu berichten. Ich möchte nur, dass Sie die Güte haben, meinen bibliographischen Bericht zu ergänzen. Zu dieser Absicht schicke ich Ihnen einen Teil meiner Arbeit, die als Artikel in dem „Dictionnaire d’archéologie chrétienne“ vom T. Cabrol O. S. B. veröffentlicht werden soll.
Die Berichte nun, die ich wünsche, sind so verteilt:
Slavische Handschriften mit Titeln, Namen des Verfassers u. s. w. (Numerotierung der hauptsächlich. Handschriften, Sammlungen, Beschreibungen). 2. Ebendaselbe für die slavischen Ausgaben. 3. Allgemeine oder spezielle Werke u. Arbeiten in slavischer Sprache über die Byz. Liturgien (besonders für die Ruthenen).
Dabei bitte ich folgendes beachten zu wollen:
dass die Titel u. s. w. nicht im Kursiv-, sondern in Druckbuchstaben geschrieben seien, weil die Arbeiter in Paris die Schriftbuchstaben nicht kennen; 2. dass Sie einen kleinen Zwischenraum lassen, damit ich die französische Übersetzung einfügen kann; 3. dass z. B. die Russischen, Ruthenischen, Serbischen, Bulgarischen Ausgaben und Arbeiten genau unterschieden seien.
Endlich darf ich Sie bitten, dass Sie meine Handschrift nicht zu lang zu behalten, und, gefälligst Prospektus meiner Arbeit über Berg Athos mitzuteilen zu wollen denjenigen, die es interessieren kann?
Indem ich Euer Hochwürden zum voraus herzlichsten Dank und meine besten Weihnachts- und Neujahrswünsche entbiete, zeichnet ergebenst, D. Placidus de Meester, 149 Via Babuino.

