ENDNOTEN
[1] Die joh. Anschauung vom Leben, 59 f.
[2] « These two verses (Jo 1, 4 a. 20, 31) may be regarded as the poles between which the tought of the Gospel revolves». E. F. Scott: The Fourth Gospel, 234.
[3] Untersuchungen über die Entstehung des 4. Evangeliums - 30.
[4] Aal-Logos (1899) 78.
[5] Com. in Jo. 14, 6 S 540-1
[6] Herausgeg. von G. Parthey: Hermetis Trismegisti Poemander Berlin 1854. Vier Stücke aus dem ganz:en Corpus hat Reitzenstein Poimandres kritisch untersucht.
[7] Lindblom - das ew. Leb. 108
[8] Κόσμον “τόνδε” τὸν αὐτὸν ἁπαντων οὔτε ἀνθρώπων ἐποίησεν, ἀλλ̓ἦν ἀεὶ καὶ ἒστι καὶ ἒσται πῦρ ἀεὶ ζῶον, ἁπτόμενον μέτρα καὶ ἀποσβεννύμενον μέτρα (Byrater-Heracliti Ephesii reliquiae (1877) frg. 20)
[9] Vgl. Lebreton 28
[10] Clern. Alex. - Stromata IV. 13c MSG 7, 1297
[11] Iren. Adv. haeres. I, 24, 1. 2 MSG 7, 674
[12] «Philo ne dit nulle part, a ma connaissance, que le Logos soit vie». Reville (La doctrine du Logos, 67
[13] Handcom. z. N. T. IV 29
[14] Die joh. Anschauung vom « Leben » S. 117.
[15] D. ev. Leben 141
[16] Kyrios Christos 213.
[17] Dalmann - die Worte Jesu 127
[18] Die Terminologie schlieBt an das Alte Testament, deren sich auch das zeitge, nossische Judentum bediente (vgl. Dalmann op. c. 145
[19] Freilich darf man nicht dementsprechend behaupten, daß die «Sündenvergebung nur die eine negative Seite des Inhaltes des Reiches Gottes ist», wie es Bartmann tut (Das Reich Gottes in der hl. Schrift (1912, 30]) oder wie H. Holtzmann sagt, daß der Sündennachlaß «als erster Vorgeschmack positiven Besitzes des Lebens» im Reiche Gottes, als eine Kehrseite angesehen werden muß (Lehrbuch der N. T. Theolog. 1, 202). Denn die Sündenvergebung ist nur eine Vorbedingung für den Eingang ins « Reich Gottes» bzw. ins «Leben», gehört aber nicht in seinen Inhalt
[20] Bartmann - Das Reich Gottes in der hl. Schrift (1912) 64.
[21] Der joh. Lehrbegriff 338.
[22] Begriffe - Geist und Leben bei Paulus, S. 8.
[23] Tobac,Grace Dictionaire apol. 341. « Cette conception de la νίe, qui apparait frequement dans \'epitre aux Romains, se fait jour surtout dans les lettres de la captivite avec lesquelles les ecrits johanniques offrent des affinites remarquables».
[24] Paulus und Joh. 141.
[25] Vgl. Rademacher - Übernat. Lebensord. nach d. paul. und joh. Theo(. - 15. und Monse a. a. 0. 120.
[26] Prolog des Joh. Εν. 1
[27] Wir halten uns an diese lntcrpunctio des v. 3 u. 4 ( ... εν ό γέγονεν. 'Εν αντω ζωή ... weil sie verschiedene Härten und Schwierigkeiten, die sonst entstehen könnten, noch am geeignetsten zu vermeiden scheint. An sie halten sich fast alle kath. und protest. Exegeten, ausgenommen Hoonacker, Loisy, Calmes, vgl. Knabenbauer, Com. in Jo. 77 und Th. Zahn, Korn. in Jo. Exkurs 1, 697
[28] L'evangile s. s. Jean-86
[29] Aug. Com. MSL 35, 1387.
[30] Zahn-Joh. Kom. 54.
[31] λόγος bedeutet hier die Person - nicht das einfache Wort έvτολή, wie Westcott (The epist. of s. John [in 1. Jo. 1, 1] London 1892) Wilhelm Karl (Joh. Schriften Ι. Brief, Freiburg 1898) u. a. meinen. Weil sonst Johannes περί τόν λόγον ... gesagt hatte vgl. Belser - Briefe des Joh. 16.
[32] Knaben. Comm. in Jo. 1, 4 S. 78.
[33] Vgl. Zahn Kom. in Jo. l, 3-5 S. 55
[34] Prolog des hl. Joh. 59
[35] Tillnιann - in Jo. 1, 46 S. 40.
[36] Vgl. August. Comm. in Jo. 47. tr. MSL 35, 1736. An die johanneische Auffassung knίipft auch lgnat. Smyr. 2. cap. MSG 5, 709 an.
[37] Hand. Komm. Ν. Τ. V, 218
[38] Vgl. Holtzmann Ν. eTh. ΙΙ, 460 u. 3
[39] Tillmann-Komm. 17 5
[40] Leb. Jes. VI, 182
[41] Vgl. Schanz u. Pölzt-Komm. Jo. 8,12
[42] Christus als Lebenspen. 355
[43] Eine andere Erklärung hat neuestens Belser zu geben versucht. Er meint, Christus wirft nicht den Pharisäern vor, daß sie « schon durch das bloße Stuclium des mosaisehen Gesetzes das ewige Leben zu erwerben» glauben, sondern nur das, daß sie in den Schriften Moses und der Propheten den untrüglichen Wegweiser zum Messias und zu dem durch ihn zu vermittelnden ewigen Leben im Messiasreich haben. «Diesem Streben enthält der Herr eine Anerkennung nicht vor, tadelt es aber, daß die Schrift zur alleinigen Schiedsrichterin gemacht werde» (Zeugn. d. 4. Ev. 4213) Trotzdem scheint uns die erste Auslegung dadurch nicht widerlegt zu werden. Denn die Meinung, daß die Juden schon durch das Studium der Thora zum ewigen Leben zu gelangen dachten, ist in der jüdischen Tradition begründet. « Was die codestiberwindende Macht des Gesetzes anlangt, so heißt es Schemoth rabba c. 51 und sonst an vielen Orten geradezu, der Tod könne über den keine Macht gewinnen, welcher sich mit der Thora beschäftige, vgl. Mechilca 24a: die Thora, in welcher ist die zukünftige Welt und Sifre 40a: die Thora bringe den Menschen zu dem Leben der zukünftigen Welt». F. WEBER, System der altpaläst. Theologie, 24
[44] Vgl. Keppler-Compos. 4. Ev. 71

